© freimanner.net 2004-2018

Zum „Topspiel“ hatte man sich vorgenommen, dem ganzen einen würdigen Rahmen zu bieten und so bot man eine kleine Choreo in der Nordkurve dar. Hinter dem Tor sah man beim Einlauf der beiden Mannschaften zahlreiche mittelgroße blau-weiß-blaue Schwenker, welche mit einem Banner am Zaun abgerundet wurde. „Weiß und blau sind unsere Farben“ stand in großen Lettern drauf. (Quelle: zuGaBe 48)

#choreo

Der Tod von Dieter Hildebrandt hat auch beim TSV 1860 tiefe Trauer ausgelöst. Auf der vereinseigenen Homepage kondolierte Präsident Gerhard Mayrhofer und drückte sein Bedauern über den Verlust des prominentesten Anhängers des TSV 1860 aus. „Wir haben einen großen Löwen verloren“, schrieb Mayrhofer und fügte hinzu: „Er war ein brillanter Denker.“ Was Hildebrandt trotzdem nicht davon abhielt, mehr als fünfzig Jahre lang den Sechzigern seine Zuneigung zu schenken. Bisweilen siegt halt auch beim intelligentesten Menschen das Herz über das Hirn… Vor drei Jahren erzählte Hildebrandt in einem tz-Interview, warum er sich in den Fünfzigerjahren als ­„Zua­groaster“ für Blau und gegen Rot im Münchner Fußball entschied: „Die Löwen gefielen mir von der Ausstrahlung her besser. Sie spielten intelligenter als Bayern. Tja, und so bin ich eben bei Sechzig hängen geblieben. Mann, was war ich glücklich, als die Löwen 1963 in die Bundesliga gekommen sind und Bayern nicht. Von da ab war ich praktisch bei jedem Löwen-Heimspiel im Stadion.“ Auch während seines Krankenhausaufenthaltes in den vergangenen Monaten hielt sich Hildebrandt immer auf dem Laufenden, was die Löwen betraf, und als ihn kürzlich noch zwei Freunde besuchten, erklärten die beiden der Stationsschwester, dass „für den Dieter natürlich nur eine blaue Schnabeltasse“ infrage käme. Wie alle Löwenfans musste auch Hildebrandt in den letzten Jahren großen Frust schieben. Noch vor wenigen Wochen hatte er sich darüber beklagt, dass sich sein Lieblingsverein mal wieder „einiges an Fehleinkäufen“ geleistet habe und die Allianz Arena einfach nicht der richtige Spielplatz für die Sechziger sei. Ein einziges Mal hat sich Dieter Hildebrandt die Löwen dort angesehen. Am 16. August 2011 beim 4:0 gegen Erzgebirge Aue. Danach hielt er den Aufstieg für möglich… (Quelle: http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/mayrhofer-wuerdigt-hildebrand-wir-haben-einen-grossen-loewen-verloren-meta-3232621.html)

#spruchband

Zum Einlauf verwandelten sich Unter- und Mittelrang in Blau und Weiß durch die in den Blöcken verteilten Papptafeln. Dann erstrahlte die Lebkuchenblockfahne, die als Glasur eine Mass, den Löwen sowie die Bavaria und das Augustinerzelt hatte. Wunderschön abgerundet wurde die Choreographie mit dem im Lederhosenstyle gehalten Banner: „Den Löwen im Herzen, Wiesnbier in der Kehle, Heute erblüht die Löwenseele“. Die Papptafeln im Mittelrang wurden leider viel kurz hochgehalten, sodass die Mannschaft leider kein einheitliches Bild mehr zu Gesicht bekam, schade! (Quelle: zuGaBe 38)

#choreo

In den 90er-Jahren ging Olaf Bodden auf dem Bundesliga-Rasen auf Torejagd, die National-Elf winkte bereits. Dann mit 29 der Zusammenbruch: Pfeiffersches Drüsenfieber, chronisches Erschöpfungssyndrom. Heute ist er körperlich und psychisch am Boden – wegen eines Medikaments. „Ich bin ein Pflegefall. Ich kann keine fünf Sekunden mehr stehen. Ich kann nicht mal mehr alleine auf die Toilette gehen oder aufstehen, bin seit vier Monaten komplett bettlägerig. Zum Glück kann ich wenigstens noch telefonieren und fernsehen“, sagte Olaf Bodden der „Bild“-Zeitung. (Quelle: http://www.focus.de/sport/fussball/ehemaliger-bundesliga-stuermer-ist-bettlaegerig-olaf-bodden-medikament-machte-mich-zum-pflegefall_aid_1064700.html)

#spruchband

Dennoch stand der Spieltag unter einem besonderen Vorzeichen, da die fanszenen übergreifende „12:12 Ohne Stimme – Keine Stimmung“ Kampagne gestartet wurde. So hieß es für einen Großteil unserer Gruppe möglichst früh aus Arbeit, Uni oder Schule abzuhauen, um die Vorkehrungen für den 12 Minuten und 12 Sekunden dauerenden Stimmungsboykott zu treffen. Neben der Verteilung von Infoplakaten und Flyern überhingen wir den Zaun im 130er und das Mittelrangbanner mit schwarzer Tapete und der Support wurde in den ersten 12 Minuten und 12 Sekunden eingestellt. Mit dieser Maßnahme soll DFB, DFL und der Politik deutlich aufgezeigt werden, wie die Stimmung und Atmosphäre in deutschen Stadien aussehen könnte, wenn die bestehende Fankultur durch Konzepte und Maßnahmen, wie dem „Sichere Stadionerlebnis“, stark eingeschränkt oder sogar zerstört würde. (Quelle: zuGaBe 25)

#intro

Sie haben von einer goldenen Zukunft geträumt – doch jetzt geht einer der wichtigsten Löwen: Stefan Aigner (24) sagt Servus! Der torgefährliche Mittelfeldspieler verriet der “Bild”, dass für ihn im Sommer bei 1860 endgültig Schluss ist. Der Grund: Ismaiks Mobbing gegen Präsident Dieter Schneider. Aigner: “Das war für mich einer der Hauptgründe für meinen Entschluss, bei 1860 nicht zu verlängern. Ich finde es unmenschlich und absolut unfair, so auf einen Mann los zu gehen, der den Verein gerettet, immer alles für den Verein gegeben und seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hat.“ Aigner wird definitiv in die Bundesliga wechseln – nur wohin, das verrät “Aiges” nicht: “Tut mir leid für die Fans. Es war eine geile Zeit hier, aber mit 24 muss ich jetzt auch auf meine Zukunft schauen.“ (Quelle: http://www.dieblaue24.com/2012/01/27/weil-ismaik-schneider-rausekelt-aigner-verlasst-1860/)

#spruchband

München - Bei der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung der Löwen hat sich eine Mehrheit für mehr Demokratie im Klub ausgesprochen. Auch kritische Fragen zu Investor Ismaik gab es. In der tz hatte sich 1860-Präsident Dieter Schneider am Montag für eine Abschaffung des Delegierten-Systems ausgesprochen, am Dienstagabend wurden die Weichen für eine entsprechende Satzungsänderung gestellt. Bei der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung in Planegg plädierte neben Schneider auch der mit 533 von 631 Stimmen wiedergewählte Abteilungsleiter Robert Reisinger für eine Rückkehr zum Mitgliedersystem. Bei der nächsten Delegiertenversammlung im Herbst (das Ergebnis der Delegiertenwahl gibt’s am kommenden Montag) kann mit einer Dreiviertel-Mehrheit der Schritt zur viel gewünschten direkten Demokratie erfolgen. (Quelle: http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/1860-mitgliederversammlung-mehr-demokratie-weichen-meta-2246226.html)

#spruchband

Ein bunter Haufen, wie der unsere, lebt von der Individualität seiner Mitglieder, deren Meinungen, dem Kampf um seine Ideale und vor allem von der unabdingbaren Achtung jedes Einzelnen. Wer nicht mitspielt, hat bei uns nichts verloren! Dies scheint vielen nicht bewusst zu sein, sollte jedoch auch Grundsatz in unserer Kurve sein. Selbstredend geht es auch uns primär um den Verein und Fußball, doch irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem klare Grenzen zu ziehen sind und zwar genau dann, wenn Personen rechtes Gedankengut verbreiten, die die Entfaltung eines toleranten Miteinander innerhalb unserer Kurve einschränken. Denn für Rassismus, Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit ist kein Platz bei 1860, ist kein Platz im Fußball! Fußball ist für alle da, unabhängig jeder Religion, Hautfarbe oder Herkunft! Deshalb ein klarer Appell an all jene, die unseren Verein und unsere Fanszene in ein falsches Licht rücken und schaden: NAZIS AUS DEN STADIEN! Für ein, in jeglicher Hinsicht, freies Sechzig! (Quelle: zuGaBe 11)

#spruchband